Dienstag, 21. Juni 2016

Kreativ AG Sammelsurium

Heute gibt es einen längeren Post über unsere Kreativ-AG in der Schule. 
Darüber habe ich schon lange nichts mehr berichtet, aber natürlich waren wir nicht untätig. 
Wir haben fleißig gebastelt und gewerkelt. 

Ich fange mal mit unserem heutigen Werk an. 
Ich nenne es mal "Vogelgezwitscher"

Man braucht dazu nicht viel, das meiste findet man, wenn man draußen spazieren geht:

ein Brett für den Fuß
eine Astgabel
Kieselsteine
Tonpapierreste in grün oder bunt
ein bisschen weiße Farbe 
Filz oder Filzstift für den Schnabel
Heißklebepistole
ein Nagel
Sisal oder Moos
Zuerst muss man die Astgabel auf dem Brett befestigen, dazu habe ich das Brett vorgebohrt, den Nagel durchgesteckt, den Ast in den Schraubstock gespannt und dann den Nagel von hinten durch das Brett in den Ast geschlagen. Sollte er noch wackeln hilft der Heißkleber.

Dann nimmt man von dem Sisal ein Stückchen und wickelt es zu einem Nest zusammen. 
Das klebt man wieder mit dem Heißkleber in eine Astgabel. 

Jetzt nimmt man die Kieselsteine und malt ihnen kleine Vogelgesichter auf. Entweder machtmal das alles mit Filzstift oder wie wir, die Augen mit Dispersionsfarbe oder Deckweiß und als Schnabel haben wir ein kleines Filzstück aufgeklebt. 
Als Kieselsteine eignen sich die am besten, die unten ein bisschen dicker und oben schmaler sind, dann lassen sie sich besser kleben. 

Die Vögel klebt mann jetzt wieder mit Heißkleber in die Nester oder auf die Zweige drumrum. 

Damit der Zweig nicht so kahl ausschaut, haben wir ihn noch mit Blättern ein bisschen frühlingshafter gemacht. Einfach aus Tonpapier ausschneiden oder stanzen. Bei manchen kamen noch Wolken oder Blumen dazu, ganz wie man will. 

Und bei einigen saßen nicht nur Vögel auf den zweigen sondern sogar noch kleine Eichhörnchen. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen :-) 


In der letzten AG-Stunde haben wir ein bisschen Gärtner gespielt.
Wir haben uns Mini-Gewächshäuser gebaut.

Dazu braucht man 
durchsichtige Plastikbecher für oben
Papp-/Plastik-/Eisbecher für unten 
(beide sollten vom Durchmesser bleichgroß oder der untere größer sein) 
Erde
Samen
Reste von Tonpapier/Wellpappe/Zahnstocher...
Tesafilm

Zuerst haben wir die Eisbecher mit Erde gefüllt, den Samen reingelegt und gewässert (kein Hochwasser!), dann haben wir den durchsichtigen Plastikbecher verschönert und da schon mal Blumen drauf gemacht, es dauert ja eine Weile, bis sich in der Erde tatsächlich was tut. 
Für die Blume haben wir als Stil den Zahnstocher/Schaschlikspieß genommen, oben ein paar Blütenblätter auf einen kleinen Kreis geklebt, hintendrin noch ein Kreis, unten ein paar Blätter dran, alles auf den Becher geklebt und fertig. 
Am Schluss wird der Plastikbecher auf den Eisbecher gestellt, damit hat man das Gewächshaus. Damit der obere Becher nicht immer abfällt, haben wir auf beiden Seiten ein Stück Tesafilm dran geklebt. 
Jetzt noch aufpassen, dass das ganze nicht austrocknet und schon bald kann man seine Blumen sprießen sehen.
Die Bilder hierzu muss ich noch suchen :-) 

Gebacken wird in der AG auch sehr gern, daher haben wir uns mal an Zimtschnecken probiert. 

Die werden bei uns zuhause mittlerweile rauf und runtergebacken und sind auch bei den Kindern sehr beliebt. 
Dazu braucht man eigentlich auch nicht viel

Hefeteig
Butter, Zimt und brauner Zucker
und für den Guss
Butter, Puderzucker und Saure Sahne/Frischkäse/Schmand (was man gerade da hat)

Ich glaube, da braucht man kaum etwas zu erklären. 
Man macht seinen Hefeteig, lässt ihn ein bisschen gehen, rollt ihn viereckig aus, dann bestreicht man ihn mit der Mischung aus geschmolzener Butter, Zucker und Zimt, rollt das ganze wieder nicht zu fest auf und schneidet die Rolle in ca 3cm dicke Scheiben (nicht zu dünn schneiden).

Anschließend legt man die Scheiben nicht zu dicht auf ein Blech und lässt sie nochmal gehen. Dann wird gebacken (nicht zu dunkel) und mit der Mischung aus geschmolzener Butter, Puderzucker und Frischkäse bepinselt. 
Diese Mischung ist erst mal ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber wesentlich besser als Zuckerguss. 


Für Muttertag haben wir uns an Kuchen im Glas probiert.



Dazu haben wir einen einfachen Rührteig hergestellt

Ein viertel des Teiges haben wir rosa eingefärbt und damit von innen in das Glas ein Herz gemalt. 
Dann ist das restliche Glas mit hellem Teig aufgefüllt worden, zumindest bis zur Hälfte, denn der Teig geht ja noch auf. 
Anschließend ganz normal backen und gleich nachdem das Glas aus dem Ofen genommen wurde den Deckel drauf schrauben, dann bleibt der Kuchen lange frisch, aber Vorsicht: HEIß!!


In der Weihnachtsbäckerei...

... da sind ganz viele Engelchen entstanden. 


Dazu haben wir wieder einen ganz normalen Hefeteig genommen. 
Für den Kopf wird eine kleine Kugel gedreht und für das Kleid haben wir ein Dreieck geformt, das wir unten eingeschnitten und verdreht haben. 
Noch Flügel und Ärmchen dran und ab in den Ofen damit

Während die Engel im Backofen gebräunt sind, haben wir noch gebastelt und schokoliert.
Gebastelt haben wir Sterne aus Butterbrottüten - super einfach und schön!

Für die Sterne klebt man einfach an der geschlossenen Seite 7-8 Tüten aufeinander, dann schneidet man die Seiten nach oben zur Mitte schräg ab, klebt den ersten und letzten Stern noch zusammen und fertig ist er schon. Die Kinder waren vom Ergebnis  echt begeistert, sie dachten nicht, das sowas aus den Tüten rauskommt!


Und aus der Schokolade haben wir geschmolzene Schokolade gemacht, die in Pralinenförmchen gefüllt evtl noch Zimt oder Schokostückchen drauf, einen Spieß hinein und das ganze ab in den Kühlschrank.


Später haben wir die Schoki am Spieß noch schön verpackt.
Löst man die Schoki jetzt in einer heißen Milch auf, hat man eine wunderbare heiße Schokolade

Vielleicht bastelt ihr ja irgendwann mal was nach :-)

LG

2

Sonntag, 5. Juni 2016

Keramikmalen

Heute zeige ich euch mal nichts genähtes, sondern etwas, das ich auch zum ersten Mal gemacht habe. 

Ich durfte nämlich mit zu einem Kindergeburtstag, zum Keramikmalen. 
Ich war zwar schon mal in einer großen Keramikfabrik und hab den Leuten dort beim malen zugeschaut, aber selber gemacht hab ich es auch noch nicht. 

Das ganze fand in Binsfeld bei Keramissimo statt. 
Dort wurde ein alter Stall zum Atelier umgebaut, davor ist ein hübscher kleiner Innenhof, in dem die Kinder sich auch zwischendurch mal austoben können, 
wenn es nicht wie bei uns in Strömen schüttet. 

Wenn man sich fürs Keramikmalen anmeldet, kann man entweder schon mal vorauswählen, was die Kinder dann am Geburtstag anmalen dürfen, oder man kann ihnen freie Auswahl lassen. Das kann dann aber etwas länger dauern, denn es es gibt wirklich sehr viel Auswahl (auch in den unterschiedlichsten Preisklassen). 
Vom normalen Geschirr, über Wandbilder oder Spardosen und Einhörnern ist alles da. 

Da ich eher weniger für dekorativen Schnickschnack, sondern eher für etwas Brauchbares zu haben bin, haben wir Geschirr, also Teller und Tassen angemalt. 

Und es hat richtig Spaß gemacht! 

Frau Schneider, die Inhaberin des Ladens, erklärt einem am Anfang alles, was man zum malen wissen muss, wie man vorbehandeln und dann die Farbe auftragen muss. 
An Farben gibt es eine Riesenauswahl und es ist auch gleich ein Farbbeispiel dabei, wie die Farbe im gebrannten Zustand aussieht. Das beugt Überraschungen vor. 

Die Einweisung geht wirklich schnell und dann kann man ganz individuell loslegen. 
Wer sich nicht gerade für den größten Malkünstler hält, der kann auch eine der vielen Schablonen verwenden. So kriegen auch kleinere Kinder ganz hübsche Ergebnisse. 
Aber auch ohne Schablone und künstlerisches Talent gibt es ganz tolle Möglichkeiten, seine Gegenstände zu bemalen. Frau Schneider zeigt einem da die einfachsten Tips, die hinterher wirklich toll aussehen!

Wer gar nicht weiß, was er machen soll, kann sich vorher auch aus den vorhandenen Beispielsbüchern ein paar Ideen holen. 

Das Keramikmalen hat echt Spaß gemacht. Das einzige "Schlimme" an der Sache ist nur, dass man seine Sachen nicht gleich mit nach Hause nehmen kann, sondern noch ca 1 Woche warten muss, denn in der Zeit werden die Teile noch dreimal glasiert und gebrannt. Das dauert zwar, aber dafür hat man hinterher sogar spülmaschinenfestes Geschirr. 
Und ein hübsches Andenken hat man noch dazu. 

Wir werden da bestimmt nochmal hingehen, ich kann das nur empfehlen. 

Wer sich nochmal informieren will, hier entlang.

LG 

Freitag, 3. Juni 2016

Davon bitte mehr!

Meine Kinder sind ja nicht unbedingt die, die freiwillig bei der Hausarbeit helfen. 
Spülmaschine oder Wäsche auf und abhängen - nee danke! 

Aber in letzter Zeit erwische ich unseren Großen doch recht häufig am Wäscheständer. 
Meist kommt der Weg zum Wäscheständer gleich nach dem Aufstehen, nachdem ein kritischer Blick in den Kleiderschrank erfolgt ist. 
Ein bisschen Wühlen - Nichts! 
Also zum Wäscheständer - und wenn dann ein schnelles Grinsen über das Gesicht huscht, dann war sie da! 
Wer? 

DIE Unterhose!
Eine von den Dreien, die ich bislang für den Großen genäht hab. 

Beim letzten Mal hat er mir grinsend mit der Unterhose entgegengewirkt und gesagt:
"Mama, von denen könntest du mir noch mehr nähen, die sind am bequemsten!" 

Das ist doch ein schönes Kompliment! 
Nur leider kann ich ja nichts dafür, dass sie so bequem sind, das liegt wohl am Schnitt von Elsterglück. 

Aber weil der Junior so nett drum bittet, habe ich heute mal den Nachmittag damit verbracht, ihm ein paar neue Unterhosen zu nähen. 

Es sind 6 1/2 geworden, dann war der Gummi aus. 










Jetzt ist die Woche gerettet! 
Es kann jeden Tag eine selbstgemachte Buxe angezogen werden. 
Und der Junior hat sich riesig gefreut!

LG 

1 2





Donnerstag, 2. Juni 2016

Keine Ausrede mehr!

Heute ist das Wetter zu schlecht!
Mir is grad nicht so gut!
Hab grad zu viel gegessen. 

Morgen ist ja auch noch ein Tag! 
Ich muss auf das Kind aufpassen.
Grad keine Zeit! 
oder schlicht: 
Ich hab nichts passendes anzuziehen! 

Na, welche Ausrede passt zu euch, wenn ihr mal gerade wieder keine Lust habt, ein bisschen Sport zu machen, obwohl man es sich schon so lange vorgenommen hat und man auch weiß, dass es eventuell auch nötig wäre? 

Eine Ausrede gibts ab jetzt nicht mehr:

Ich hab nichts anzuziehen! 
Denn das kann man jetzt ganz schnell und ganz individuell ändern. 

Bei Ki-ba-doo gibt es nämlich jetzt Sportklamotten, 
besser gesagt die Schnitte dazu. 

An sowas hatte ich mich bislang noch nicht rangetraut, vor allem wegen dem Stoff. 
Diese Sportklamotten sind ja meist aus Funktionsstoffen und die sind nicht immer leicht zu finden. 

Meine Stoffe hab ich jetzt bei Extremtexil gefunden und ich bin vom Ergebnis echt begeistert! 

Die Schnittmusterkombi ist praktisch ein Komplettset.

Dabei ist die Sporthose in lang, halblang und kurz.
Ein Sportbustier, damit nicht zufiel wackelt. 
Und für obendrüber ein Hoodie oder Shirt, in kurz oder lang. 

Ihr seht, auch für den Winter gibts keine Ausrede mehr :-) 
Aber jetzt mal ein paar Bilder



Also auf, was sitzt ihr noch vor dem Computer ?
Raus mit euch und auf zur Bikinifigur :-) 

LG 

1 2

Dienstag, 31. Mai 2016

Total leger!

Mein Kleiderschrank hat noch ein bisschen Bedarf an Sommerklamotten, bevor der Sommer dann hoffentlich so richtig loslegt. 

Wenns dann so heiß ist, dann hab ichs auch gern mal ein bisschen leger. 
Drum hab ich mir auch die Legera genäht. 

Den Schnitt hab ich schon öfter genäht. Der ist toll, denn es gibt nicht viel zu schneiden und genäht ist er noch fixer, natürlich geht das ganze nur so schnell, wenn man weiß, welchen Stoff man nehmen will und nicht noch Stunden vor dem Stoffregal steht :-) 

Aber dann dauert es keine 15 Minuten und das neue Shirt ist fertig!



Ich hab hier einen ganz leichten Stickstoff verwendet, der ist schön luftig und genau richtig, wenn es richtig heiß wird. 

Der Schnitt ist die Legera von Elsterglück

LG

1, 2

Mittwoch, 18. Mai 2016

Es blüht schon

Nicht nur im Garten blüht es jetzt schon mächtig vor sich hin, 
auch auf der neuen Tunika meiner Tochter sind ein paar Blümchen gewachsen.
Sie haben es sich auf einer grünen Blümchenwiese bequem gemacht.

Ein paar Wölkchen sind auch schon herbeigezogen, schließlich brauchen sie auch ein bisschen Regen zum Wachsen. 

Der Schnitt ist total schön um verschiedenen Muster zu kombinieren.


Und ein paar Stoffreste sind auch mal wieder verbraucht.
Die Blumen sind frei Schnauze einfach mit der Maschine aufgenäht. 



Der Schnitt ist die Tunikavariante von Elfina von Elsterglück

1

Dienstag, 17. Mai 2016

Es muss nicht immer supa dupa...

Muss es immer ein bisschen mehr sein? 
Hier noch ein bisschen und da noch ein bisschen? 
Ne eigentlich nicht, auch nicht beim Nähen.
Manchmal kann man auch einfach back to the Roots und macht einfach mal auf basic.

So wie bei dem neuen Schnitt von Rockerbuben.
Da ist einfach mal Null Schnickschnack dran
einfach nur schlicht und einfach
und schnell genäht. 

Und was noch besser ist:
er passt! 

Deswegen mach ich die Rockerbuben-Schnitte auch so gern.


Basic heißt aber natürlich nicht langweilig, sondern einfach, dass noch alles möglich ist.
Es ist noch nicht vorgegeben, was man wo teilen muss oder hier und da diesen Schnitt und jene Naht.

Es ist praktisch wie eine leere Leinwand, die man noch bemalen kann.
Hier hab ich zum Beispiel einfach Jerseypaspeln als Kontrast mit eingenäht und den Stern und die Ellbogenpasches mit aufgenäht, scheinst aus basic was einzigartiges geworden!


Beim großen Sohnemann hab ich die Ärmel unterteilt und ein cooles Motorrad mit der Nähmaschine aufgemalt.
So sind aus Basic zwei ganz individuelle Teile entstanden. 
Meine Jungs lieben sie und sie sind aus Jersey genäht genau richtig jetzt für diese "ich weiß nicht, was ich will"-Wetter.

Den Schnitt gibts bei Rockerbuben und es gibt ihn wieder für alle Herren, 
egal ob groß, mittel oder klein

LG 

1 2