Mittwoch, 14. September 2016

Summer in the city

Noch ist der Sommer in der Stadt 
und bevor der vorbei ist, hab ich noch ein neues Kleidchen für meine Tochter gemacht

Den Stoff hatte ich schon so lange hier liegen, der hat offensichtlich nur auf den passenden 
Schnitt gewartet. Der kommt von Elsterglück und ist super schnell genäht. 


Den Schnitt gab es auch schon für uns Große: die HolyDaisy
Und nachdem der für die Großen schon so schön gepasst hat, musste natürlich auch die kleine Variante her. 
Für die Tochter natürlich als Kleid, aber es gibt sie natürlich auch als Shirt.

Eins der meistgetragenen Kleider diesen Sommer. 
Ich denke nächstes Jahr werden da noch ein paar folgen. 

LG 


Samstag, 20. August 2016

neue Sweatjacken

Irgendwie lässt das warme Wetter ein bisschen auf sich warten, da hab ich die Sommerproduktion mal eingestellt und mit den Herbstsachen angefangen. 

Meine drei waren alle aus ihren Sweatjacken rausgewachsen, da mussten neue her. 
Auf dem letzten Stoffmarkt haben sich meine Jungs super kuscheligen Alpenfleece ausgesucht, der musste mal nicht so lange auf seine Verarbeitung warten und kam direkt unter die Nadel. 

Die Jacken sind eigentlich recht schnell genäht gewesen. 
Die Taschen sind auch durchaus für Anfänger geeignet.
Beim Großen hab ich an die Taschen noch Reißverschlüsse zum zumachen drangenäht, 
bei den beiden kleinen, sind sie ohne. 
Da die oberen Passen aus dünnerem Stoff waren, habe ich sie gedoppelt und innen umgeschlagen angenäht, so sieht auch von innen alles sauber aus.
Fürs Mädel gab es natürlich noch ein bisschen mehr: 
Die Fee mit Stöckelschuhen fand sie ganz toll, also wurde sie drauf appliziert.

neben den Eingrifftaschen gibt es übrigens auch aufgesetze Taschen. Ich finde diese aber mit dem Reißverschluss einfacher zu nähen, sonst wird es vorne immer so dick.
Meine Kids sind total begeistert von ihren kuscheligen Jacken, 
die dürfen jetzt mit in den Urlaub fahren, ich hoffe, wir brauchen sie nicht

LG 

PS: der Schnitt ist von mialuna und es wird ihn schon Ende August für alle geben

 

Mittwoch, 3. August 2016

Sommerkleider

Bevor der Sommer gleich wieder verschwindet muss ich noch meine Sommerkleider zeigen, die ich für meine Tochter genäht habe.

Ich hab da nämlich einen tollen Schnitt gefunden, der alles vereint, was wir, oder besonders meine Tochter mögen. 

Nämlich ärmellos, ein Kleid und dann noch mit Drehrock. 
Das ist zur Zeit das Lieblingskleidungsstück.

Den tollen Schnitt, den ich entdeckt habe heißt Camisia und ist von Elfriede und Fridolin

Was mir daran so gefällt ist der Racerbackrücken. 

Der Tochter ist natürlich wichtig, dass sich der Rock dreht - kein Problem!

Für mein erstes Kleid habe ich einen Stoff genommen, der hier schon lange rumliegt und auf seine Verwendung wartet: 
Es war ein großes Stück von Trigema, eigentlich ja gute Qualität, aber die Farbe was so ein grau grünes Batikmuster, das hat mir schon nicht gefallen und dass es meiner Tochter dann gefällt habe ich auch nicht erwartet. 
 
 
Aber es war ja nur zur Probe und ich habe losgelegt und ihr das Kleid genäht. 
Das ist auch echt schnell gemacht, die Anleitung ist super erklärt und wenn man dann noch 
den Rock zweimal im Stoffbruch schneidet, hat man da überhaupt keine Nähte am Rock, die man schließen müsste. 
Sehr praktisch so ein Tellerrock!
Als das Kleid fertig war, sah der Stoff gar nicht mal so schlecht aus. Als Farbklechs hab ich lila Falzgummi von Wunderpop an die Kanten genäht. 
Toll das Zeug! (lag leider auch schon ne Weile rum)

Und weil es mir dann doch zu schade war, dass das Kleid als Probestück in der Versenkung verschwindet, habe ich noch Federn draufgemalt, passend zu den Außenkanten. 
 
Zum Schluss ist aus diesem anscheinenden hässlichen Stoff doch noch ein schöner Schwan geworden und der kommt auch kaum noch in den Schrank, weil das Kleid zum Lieblingsstück avanciert ist und ständig getragen wird. 
So kanns gehen!
  
LG 

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Donnerstag, 30. Juni 2016

Tasche Kylie

Unsere alte Schwimmtasche hat jetzt wirklich ausgedient und eine neue musste her.
Eine mit viel Stauraum und Platz für alles was man so mitschleppen muss. 
Hübsch aussehen sollte sie natürlich auch noch. 

Also hab ich mich für die Tasche Kylie entschieden. 

Die ist wirklich groß und geräumig, mit Innenfächern und Reissverschlussfach.
Genau so etwas habe ich gesucht. 

Eigentlich hat die Tasche ein durchgehendes Seitenteil, aber ich hatte zufällig eine abgeschnittene Hose auf meinem Tisch liegen, als ich mein Schnittmuster auch auf den Tisch gelegt habe. Da haben die beiden Teile genau auf die Hose gepasst. 
Also hab ich die Hose genommen wie sie war, habe die Seitenteile um die Hosenlänge gekürzt und den unteren Teil der Tasche einfach an die Hose genäht. 
Ich finde das passt super zusammen.
Vorne hab ich noch aus einer Gardine die Blume ausgeschnitten und auf die Tasche genäht.
Macht sich doch ganz gut darauf. 
Und es passt alles rein. 

Und jetzt noch schnell zu Rums mit der Tasche. 
LG


Die Tasche gibt es hier 
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Dienstag, 21. Juni 2016

Kreativ AG Sammelsurium

Heute gibt es einen längeren Post über unsere Kreativ-AG in der Schule. 
Darüber habe ich schon lange nichts mehr berichtet, aber natürlich waren wir nicht untätig. 
Wir haben fleißig gebastelt und gewerkelt. 

Ich fange mal mit unserem heutigen Werk an. 
Ich nenne es mal "Vogelgezwitscher"

Man braucht dazu nicht viel, das meiste findet man, wenn man draußen spazieren geht:

ein Brett für den Fuß
eine Astgabel
Kieselsteine
Tonpapierreste in grün oder bunt
ein bisschen weiße Farbe 
Filz oder Filzstift für den Schnabel
Heißklebepistole
ein Nagel
Sisal oder Moos
Zuerst muss man die Astgabel auf dem Brett befestigen, dazu habe ich das Brett vorgebohrt, den Nagel durchgesteckt, den Ast in den Schraubstock gespannt und dann den Nagel von hinten durch das Brett in den Ast geschlagen. Sollte er noch wackeln hilft der Heißkleber.

Dann nimmt man von dem Sisal ein Stückchen und wickelt es zu einem Nest zusammen. 
Das klebt man wieder mit dem Heißkleber in eine Astgabel. 

Jetzt nimmt man die Kieselsteine und malt ihnen kleine Vogelgesichter auf. Entweder machtmal das alles mit Filzstift oder wie wir, die Augen mit Dispersionsfarbe oder Deckweiß und als Schnabel haben wir ein kleines Filzstück aufgeklebt. 
Als Kieselsteine eignen sich die am besten, die unten ein bisschen dicker und oben schmaler sind, dann lassen sie sich besser kleben. 

Die Vögel klebt mann jetzt wieder mit Heißkleber in die Nester oder auf die Zweige drumrum. 

Damit der Zweig nicht so kahl ausschaut, haben wir ihn noch mit Blättern ein bisschen frühlingshafter gemacht. Einfach aus Tonpapier ausschneiden oder stanzen. Bei manchen kamen noch Wolken oder Blumen dazu, ganz wie man will. 

Und bei einigen saßen nicht nur Vögel auf den zweigen sondern sogar noch kleine Eichhörnchen. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen :-) 


In der letzten AG-Stunde haben wir ein bisschen Gärtner gespielt.
Wir haben uns Mini-Gewächshäuser gebaut.

Dazu braucht man 
durchsichtige Plastikbecher für oben
Papp-/Plastik-/Eisbecher für unten 
(beide sollten vom Durchmesser bleichgroß oder der untere größer sein) 
Erde
Samen
Reste von Tonpapier/Wellpappe/Zahnstocher...
Tesafilm

Zuerst haben wir die Eisbecher mit Erde gefüllt, den Samen reingelegt und gewässert (kein Hochwasser!), dann haben wir den durchsichtigen Plastikbecher verschönert und da schon mal Blumen drauf gemacht, es dauert ja eine Weile, bis sich in der Erde tatsächlich was tut. 
Für die Blume haben wir als Stil den Zahnstocher/Schaschlikspieß genommen, oben ein paar Blütenblätter auf einen kleinen Kreis geklebt, hintendrin noch ein Kreis, unten ein paar Blätter dran, alles auf den Becher geklebt und fertig. 
Am Schluss wird der Plastikbecher auf den Eisbecher gestellt, damit hat man das Gewächshaus. Damit der obere Becher nicht immer abfällt, haben wir auf beiden Seiten ein Stück Tesafilm dran geklebt. 
Jetzt noch aufpassen, dass das ganze nicht austrocknet und schon bald kann man seine Blumen sprießen sehen.
Die Bilder hierzu muss ich noch suchen :-) 

Gebacken wird in der AG auch sehr gern, daher haben wir uns mal an Zimtschnecken probiert. 

Die werden bei uns zuhause mittlerweile rauf und runtergebacken und sind auch bei den Kindern sehr beliebt. 
Dazu braucht man eigentlich auch nicht viel

Hefeteig
Butter, Zimt und brauner Zucker
und für den Guss
Butter, Puderzucker und Saure Sahne/Frischkäse/Schmand (was man gerade da hat)

Ich glaube, da braucht man kaum etwas zu erklären. 
Man macht seinen Hefeteig, lässt ihn ein bisschen gehen, rollt ihn viereckig aus, dann bestreicht man ihn mit der Mischung aus geschmolzener Butter, Zucker und Zimt, rollt das ganze wieder nicht zu fest auf und schneidet die Rolle in ca 3cm dicke Scheiben (nicht zu dünn schneiden).

Anschließend legt man die Scheiben nicht zu dicht auf ein Blech und lässt sie nochmal gehen. Dann wird gebacken (nicht zu dunkel) und mit der Mischung aus geschmolzener Butter, Puderzucker und Frischkäse bepinselt. 
Diese Mischung ist erst mal ein bisschen gewöhnungsbedürftig aber wesentlich besser als Zuckerguss. 


Für Muttertag haben wir uns an Kuchen im Glas probiert.



Dazu haben wir einen einfachen Rührteig hergestellt

Ein viertel des Teiges haben wir rosa eingefärbt und damit von innen in das Glas ein Herz gemalt. 
Dann ist das restliche Glas mit hellem Teig aufgefüllt worden, zumindest bis zur Hälfte, denn der Teig geht ja noch auf. 
Anschließend ganz normal backen und gleich nachdem das Glas aus dem Ofen genommen wurde den Deckel drauf schrauben, dann bleibt der Kuchen lange frisch, aber Vorsicht: HEIß!!


In der Weihnachtsbäckerei...

... da sind ganz viele Engelchen entstanden. 


Dazu haben wir wieder einen ganz normalen Hefeteig genommen. 
Für den Kopf wird eine kleine Kugel gedreht und für das Kleid haben wir ein Dreieck geformt, das wir unten eingeschnitten und verdreht haben. 
Noch Flügel und Ärmchen dran und ab in den Ofen damit

Während die Engel im Backofen gebräunt sind, haben wir noch gebastelt und schokoliert.
Gebastelt haben wir Sterne aus Butterbrottüten - super einfach und schön!

Für die Sterne klebt man einfach an der geschlossenen Seite 7-8 Tüten aufeinander, dann schneidet man die Seiten nach oben zur Mitte schräg ab, klebt den ersten und letzten Stern noch zusammen und fertig ist er schon. Die Kinder waren vom Ergebnis  echt begeistert, sie dachten nicht, das sowas aus den Tüten rauskommt!


Und aus der Schokolade haben wir geschmolzene Schokolade gemacht, die in Pralinenförmchen gefüllt evtl noch Zimt oder Schokostückchen drauf, einen Spieß hinein und das ganze ab in den Kühlschrank.


Später haben wir die Schoki am Spieß noch schön verpackt.
Löst man die Schoki jetzt in einer heißen Milch auf, hat man eine wunderbare heiße Schokolade

Vielleicht bastelt ihr ja irgendwann mal was nach :-)

LG

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Sonntag, 5. Juni 2016

Keramikmalen

Heute zeige ich euch mal nichts genähtes, sondern etwas, das ich auch zum ersten Mal gemacht habe. 

Ich durfte nämlich mit zu einem Kindergeburtstag, zum Keramikmalen. 
Ich war zwar schon mal in einer großen Keramikfabrik und hab den Leuten dort beim malen zugeschaut, aber selber gemacht hab ich es auch noch nicht. 

Das ganze fand in Binsfeld bei Keramissimo statt. 
Dort wurde ein alter Stall zum Atelier umgebaut, davor ist ein hübscher kleiner Innenhof, in dem die Kinder sich auch zwischendurch mal austoben können, 
wenn es nicht wie bei uns in Strömen schüttet. 

Wenn man sich fürs Keramikmalen anmeldet, kann man entweder schon mal vorauswählen, was die Kinder dann am Geburtstag anmalen dürfen, oder man kann ihnen freie Auswahl lassen. Das kann dann aber etwas länger dauern, denn es es gibt wirklich sehr viel Auswahl (auch in den unterschiedlichsten Preisklassen). 
Vom normalen Geschirr, über Wandbilder oder Spardosen und Einhörnern ist alles da. 

Da ich eher weniger für dekorativen Schnickschnack, sondern eher für etwas Brauchbares zu haben bin, haben wir Geschirr, also Teller und Tassen angemalt. 

Und es hat richtig Spaß gemacht! 

Frau Schneider, die Inhaberin des Ladens, erklärt einem am Anfang alles, was man zum malen wissen muss, wie man vorbehandeln und dann die Farbe auftragen muss. 
An Farben gibt es eine Riesenauswahl und es ist auch gleich ein Farbbeispiel dabei, wie die Farbe im gebrannten Zustand aussieht. Das beugt Überraschungen vor. 

Die Einweisung geht wirklich schnell und dann kann man ganz individuell loslegen. 
Wer sich nicht gerade für den größten Malkünstler hält, der kann auch eine der vielen Schablonen verwenden. So kriegen auch kleinere Kinder ganz hübsche Ergebnisse. 
Aber auch ohne Schablone und künstlerisches Talent gibt es ganz tolle Möglichkeiten, seine Gegenstände zu bemalen. Frau Schneider zeigt einem da die einfachsten Tips, die hinterher wirklich toll aussehen!

Wer gar nicht weiß, was er machen soll, kann sich vorher auch aus den vorhandenen Beispielsbüchern ein paar Ideen holen. 

Das Keramikmalen hat echt Spaß gemacht. Das einzige "Schlimme" an der Sache ist nur, dass man seine Sachen nicht gleich mit nach Hause nehmen kann, sondern noch ca 1 Woche warten muss, denn in der Zeit werden die Teile noch dreimal glasiert und gebrannt. Das dauert zwar, aber dafür hat man hinterher sogar spülmaschinenfestes Geschirr. 
Und ein hübsches Andenken hat man noch dazu. 

Wir werden da bestimmt nochmal hingehen, ich kann das nur empfehlen. 

Wer sich nochmal informieren will, hier entlang.

LG 

Freitag, 3. Juni 2016

Davon bitte mehr!

Meine Kinder sind ja nicht unbedingt die, die freiwillig bei der Hausarbeit helfen. 
Spülmaschine oder Wäsche auf und abhängen - nee danke! 

Aber in letzter Zeit erwische ich unseren Großen doch recht häufig am Wäscheständer. 
Meist kommt der Weg zum Wäscheständer gleich nach dem Aufstehen, nachdem ein kritischer Blick in den Kleiderschrank erfolgt ist. 
Ein bisschen Wühlen - Nichts! 
Also zum Wäscheständer - und wenn dann ein schnelles Grinsen über das Gesicht huscht, dann war sie da! 
Wer? 

DIE Unterhose!
Eine von den Dreien, die ich bislang für den Großen genäht hab. 

Beim letzten Mal hat er mir grinsend mit der Unterhose entgegengewirkt und gesagt:
"Mama, von denen könntest du mir noch mehr nähen, die sind am bequemsten!" 

Das ist doch ein schönes Kompliment! 
Nur leider kann ich ja nichts dafür, dass sie so bequem sind, das liegt wohl am Schnitt von Elsterglück. 

Aber weil der Junior so nett drum bittet, habe ich heute mal den Nachmittag damit verbracht, ihm ein paar neue Unterhosen zu nähen. 

Es sind 6 1/2 geworden, dann war der Gummi aus. 










Jetzt ist die Woche gerettet! 
Es kann jeden Tag eine selbstgemachte Buxe angezogen werden. 
Und der Junior hat sich riesig gefreut!

LG 

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